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Sonntag, 6. Juli 2025, „Konzert – Die Italienreise von Prinz Carl Friedrich von Kleve – Jülich – Berg“

Sonntag, 6. Juli 2025, um 17.00 Uhr in der Minoritenkirche Kleve

„Konzert – Die Italienreise von Prinz Carl Friedrich von Jülich – Kleve – Berg“

In Absprache mit dem Klevischen Verein für Kultur und Geschichte nehmen wir die Ankündigung dieses Konzertes gerne in unsere Programmhinweise auf. Der Klevische veranstaltet dieses Konzert in Erinnerung an das 450. Todesjahr des Klever Erbprinzen, der 1575 auf seiner Italienreise in Rom verstorben ist. Das Konzert ist auch eine Würdigung für den im letzten Jahr verstorbenen Klever Ehrenbürger Wilhelm Diedenhofen. In der Festschrift zum 40jährigen Bestehen unseres Comitato im Jahre 2008 hat Wilhelm Diedenhofen die Italienreise des Klever Erbprinzen in den Jahren 1574/75 eindrucksvoll dokumentiert.

Die Capella Cliviae stellt das Konzert mit folgenden Worten vor:

„Der Begriff Alta Capella beschreibt eine Bläserkapelle des 14. bis 16. Jahrhunderts überwiegend besetzt mit Blechblasinstrumenten sowie Pommern, Schalmeien, Dulcianen, zum Teil auch Flöten. Ihre Aufgabe war es festlichen kirchlichen und höfischen Ereignissen den gebührenden Glanz zu verleihen. Als solche versteht sich die Capella Cliviae. Sie besteht aus 4 Posaunisten und einem Zinkenisten. Projektbezogen werden Freunde mit weiteren Instrumenten und Sänger einbezogen. Der musikalische Schwerpunkt der Capella liegt auf der Musik der Renaissance und des Frühbarock. Gespielt wird ausnahmslos auf Kopien historischer Instrumente. Mit der Liebe zur historischen Musik verbindet die Musiker auch das tiefe Interesse am gesellschaftlichen, kulturellen und historischen Kontext der Entstehungszeit dieser Musik. So stehen die Konzertprogramme stets mit einem historischen Ereignis in Zusammenhang. Für einen heutigen Zuhörer und auch für die Musiker soll durch das Medium Musik vergangene Zeit fühlbar und Geschichte spürbar gemacht werden. Die territoriale Ausdehnung, politische und religiöse Bedeutung der vereinigten Herzogtümer, im 15. und 16. Jahrhundert auf dem Höhepunkt ihrer Macht, legen es nahe, die Heimat der Capella nach Kleve zu verorten, obwohl ihre Mitglieder aus einem weiten Umkreis (Bonn, Vianen NL, Vaals NL und Kleve) kommen. Musikalischer Leiter ist Hans Linnartz.

Diese Italienreise wollen wir musikalisch nachvollziehen mit Musik von Komponisten, die an den Städten und Fürstenhöfen entlang der Reise tätig waren; es erwartet Sie also Musik der Spätrenaissance und des Frühbarock, die Carl Friedrich möglicherweise oder vielleicht sogar sehr wahrscheinlich zu Gehör gekommen ist. Zwei Stücke sind auf ihn komponiert worden. Das musikalische Bankett ist gewürzt durch Lesungen von Original-Zitaten im Zusammenhang mit der Reise.“

Der Eintritt ist frei. Spenden beim Ausgang sind willkommen.